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Range Rover und Range Rover Sport P400e hoch über Innsbruck auf der Hungerburg
Per Touchscreen kann das Zusammenspiel der Antriebe verändert werden
Range Rover P400e (Fotos: Seger)
Das "007-Elements" auf über 3000 Meter in Sölden
Ein original Land Rover aus dem Film Spectre steht nahe der Bergstation Gaislachkogel

Nicht nur für James Bond

Spectre war ein voller Erfolg – nicht nur für die Macher von James Bond, auch für das Ötztal, welches als Drehkulisse diente. Aus diesem Grund wurde ein „007-Elements“ auf über 3.000 Meter Seehöhe am Gaislachkogel in Sölden errichtet. Wir waren dort auf Besuch – natürlich standesgemäß mit einem Land Rover: dem neuen Range Rover P400e.

19.11.2018 von Bruno König

Die Kombination von Verbrenner, E-Motor und Acht-Gang-Automatik funktioniert in der Praxis hervorragend

Jaguar Land Rover ist nicht minder erfolgreich wie etwa James Bond oder das Ötztal. Der britische Hersteller konnte sich 2017 über mehr als 620.000 Auslieferungen weltweit freuen, was einem plus von sieben Prozent bedeutet. Eine Verdreifachung seit 2009. Damit das Wachstum auch weiter anhalten kann, müssen neue Modelle her, natürlich stark und umweltfreundlich. So wie der neue Range Rover und Range Rover Sport P400e. Ein Plug-in-Hybrid, der seine Kräfte aus zwei Energiequellen bezieht: einem kompakten Vierzylinder-Turbobenziner und einen leistungsstarken Elektromotor. Der eine (Elektromotor) sorgt für leises und abgasfreies vorankommen in der Stadt, der andere (Benzinmotor) für komfortables Fahren und großer Reichweite. Beide Triebwerke sind exakt aufeinander abgestimmt und leisten in Summe satte 404 PS. Damit ist sicheres Überholen und souveränes Geländefahren garantiert, wie wir uns bei der Anfahrt ins Ötztal überzeugen konnten. Genügend Kraftreserven bieten sowohl der große „Range“, wie auch der „Sport“. Mit einem Gesamtdrehmoment von 640 Nm bewegen sich beide überzeugend. Die P400e-Modelle verfügen über eine rein elektrische Reichweite von 51 Kilometer. Klingt nicht besonders viel, reicht aber allemal für allfällige Stadtetappen. Damit lässt sich ein Normverbrauch von 3,1 Liter auf 100 Kilometer und ein CO2-Ausstoß von 64 Gramm pro Kilometer erreichen. Das sind zwar typische Hybrid-Bestwerte und haben mit der Realität wenig bis gar nichts zu tun. Trotzdem, der Steuervorteil greift.

Gute Verbindung

Die Kombination von Verbrenner, E-Motor und Acht-Gang-Automatik funktioniert in der Praxis hervorragend. Richtig sportlich lassen sich die Hybridmodelle fahren und beeindrucken mit Durchzug und guter Beschleunigung. Das Auskosten der Kräfte kostet allerdings viel Energie. Sowohl elektrische, wie auch fossile. Das Zusammenspiel der zwei Antriebseinheiten lässt sich via Touchscreen im Auto beeinflussen. Damit kann zum Beispiel genügend Akku für die nächste Stadtfahrt erhalten werden. Die Batterie ist in rund drei Stunden an einer speziellen Wallbox wieder voll geladen. An einer Haushaltssteckdose dauert das ganze schon rund acht Stunden. Ansonsten haben die P400e Range Rovers gegenüber ihren herkömmlichen angetriebenen Brüdern keine Nachteile – im Gegenteil.

Der Sport-Hybrid startet in Österreich bei 88.700 Euro. Für den großen „Range“ werden mindestens 121.000 Euro fällig. Ein Besuch des neuen 007-Elements und des IceQ-Restaurants in Sölden lassen sich damit richtig standesgemäß absolvieren.