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Maya und der Porsche Cayenne E-Hybrid (Foto: Kröll)

May, a Hybrid

Eigentlich ist der Porsche Cayenne ja nicht unbedingt das typische Frauenauto. Die Mädels lieben ihn trotzdem, weil das mächtige SUV Souveränität, Kraft und Sicherheit vermittelt. Alles das, was sich Frauen – und auch Maya – von einem echten Kerl wünschen.

01.07.2019 von Bruno König

Porsche Cayeenne e-Hybrid

Motor: Turbo-Benzin plus E-Motor

Leistung: 426 PS Systemleistung

Beschleunigung: 5,0 von 0-100

Spitze: 253 km/h

Spaßfaktor: 8 von 10 Punkten

Preis: ab 95.070 Euro

Maya gibt es offen zu: „Ich stehe auf mächtige und kraftvolle Autos, die mich schnell von A nach B, aber auch sicher und zuverlässig nach Hause bringen“.

Zur Testfahrt im schwarzen Cayenne erschien die leidenschaftliche Autofahrerin im hellblau-rot karierten Mantel und mit Regenschirm im Pillen-Design. Kein Wunder, schüttete es doch an diesem Tag nahezu ununterbrochen und es war A…kalt. Aber egal, Maya war gut drauf und vom neuen Cayenne auf Anhieb begeistert: „Ich mag große SUV und ganz besonders wenn vorn ein Porsche-Logo drauf ist“, outet sich Maya als Fan der deutschen Sportwagenmarke.

Und in unserem Fall zeigt sich der Test-Cayenne sogar als kleiner Umweltfreund: Findet er doch in der Hybrid-Variante mit 3,4 Liter Benzin auf 100 Kilometer das auslangen. OK, laut Werksangabe und das auch nur, wenn die Batterie voll geladen ist. Dann schafft der Plug-In-Cayenne bis zu 44 Kilometer rein elektrisch. Im Normalfall ausreichend um zum einkaufen in die Stadt zu düsen und wieder heim. Geht die Akkuladung zu neige, oder ist man sportlich unterwegs, greift der kräftige V6-Benzinmotor ein und schiebt den Gelände-Porsche mit bis zu 700 Nm Drehmoment nach vorne.

426 PS Systemleistung

Arbeiten E-Motor und V6-Benziner-Turbo zeitgleich zusammen, leistet das Kraftpaket 426 PS Systemleistung und entlockte unserer Maya immer ein fröhliches „Juhuuuu“.

In exakt fünf Sekunden beschleunigt der 2,3 Tonnen schwere Hybrid-Porsche auf Tempo 100 und könnte bis zu 253 km/h schnell werden. Ersteres haben wir ausprobiert und für spaßig befunden, zweiteres ging sich auf unseren Straßen leider nicht aus, doch schenken wir den Werksangaben hier ausnahmsweise einmal glauben.

Nach der rasanten Testfahrt war der Akku natürlich leergesaugt und musste an eine Steckdose. „Was ist denn das für ein blauer Wurm?, fragt Maya nach dem öffnen der Kofferraumes. „Das ist das Kabel um den Akku aufzuladen“, entgegnete ich lachend.

Nach gut zwei Stunden an der Schnelllade-Möglichkeit ist die Batterie wieder auf 100 Prozent. An einer Haushaltsteckdose vergehen für diesen Vorgang knapp acht Stunden. Mittels Drehschalter am Lenkrad könnte auch der Benzinmotor den Akku laden.

„Taugt mir, wie der Cayenne fährt und so komfortabel federt“, ist Maya begeistert. Für den Komfort zeichnet das serienmäßige Luftfahrwerk verantwortlich, für die lässige Charakteristik, die perfekt schaltende 8-Gang-Automatik.

Was fehlt jetzt noch Maya? „Jetzt fehlt nur noch meinen lieben Gatten davon zu überzeugen, wie gut der Porsche zu mir passt. Ich hab aber schon einen Plan. Ich werde ihm sagen: Reinhard, der Cayenne Hybrid ist genauso zuverlässig, souverän und stark wie du, und meine Einkaufstaschen haben auch noch alle Platz“.