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Porsche zählt zu jenen Marken, die sich besonders gut entwickeln

Oldtimer als Wertanlage mit Spaßfaktor

Die Corona-Krise hat massive Auswirkungen auf die weltweiten Aktienmärkte. Gold erlebt deshalb gerade einen Höhenflug, aber auch Immobilien halten sich ausgezeichnet. Eine weitere und nach wie vor handfeste Alternative sind Oldtimer. Verbunden mit einem hohen Prestige- und Spaßfaktor gibt es gute Chancen auf Wertsteigerungen. Gute Beratung vorausgesetzt.

23.04.2020 von Bruno König

Beim Oldtimerkauf sind fundierte Kenntnisse notwendig, um nicht plötzlich vor einem unbezahlbaren Restaurierungsprojekt zu stehen, der einen in den Ruin treiben kann

Die Corona-Krise hat jüngst für neue Rekorde beim Goldpreis gesorgt. Seit Jahresbeginn 2020 ist der Wert des edlen Metalles zeitweilig um rund einem Viertel angestiegen. Damit hat der Goldpreis seine alten Rekordwerte aus dem Jahr 2011 hinter sich gelassen. Trotzdem schwanken die Preise sehr.

Ganz ähnlich verhält es sich bei Immobilien und der Kunst. Die Preise sind hier in den letzten Jahren stark gestiegen und halten auch jetzt, in der Coronakrise, weitestgehend ihren Wert.

Je einzigartiger und seltener, desto beliebter und teurer. Aber auch Zustand, Ausstattung und Farbkombinationen spielen eine große Rolle

Was Anleger bei Immobilien und Kunst schon immer gewohnt waren, gilt scheinbar auch für Old- und Youngtimer in Corona-Krisenzeiten. Je mehr Börsen und Wirtschaft unter Druck kommen, umso interessanter werden Sammlerstücke für die Anleger. Immer wenn fluchtartig aus Wertpapieren ausgestiegen wird, steigen die Preise bei hochwertigen Oldtimern spürbar an. Allerdings: Fundierte Kenntnisse über Marktbewegungen, Typen und Ausstattungen bilden hierbei die Basis für das passende Investment. Denn nur herausragende Modelle haben auch in dieser Zeit das Potenzial für außerordentliche Wertzuwächse.

Hohe Wertzuwächse für Top-Fahrzeuge 

Insgesamt kann man sagen dass, neben dem Gesamtzustand, interessante Technik, attraktive Karosserien, geringe Stückzahlen oder eine Art Vorbildfunktion wie im Fall des Porsche 911, Ford Mustang, aber auch einer Ente, die Preise positiv beeinflussen. So hat etwa die renommierte Zeitschrift „MotorKlassik“ zuletzt ihre Analyse der drei Top-Performer über einen Zeitraum von 35 Jahren veröffentlicht:

Der BMW 8-Zylinder Roadster 507 legte am meisten zu. Enorme Zuwächse feierte auch der Maserati 3500 GT Spyder, der Porsche 911 Carrera RS 2.7 und der millionenfach produzierte „Käfer“ verdoppelte sich mehrfach im Wert. Am begehrtesten sind seltene Stücke mit denen sich höchste Renditen erzielen lassen: Fahrzeuge aus Klein-Serien, limitierte Auflagen, Vorserienfahrzeuge oder Fahrzeuge mit niedrigsten Seriennummern und Kilometerstand. Auch für Ausstattung oder Farbkombinationen gilt: je einzigartiger und seltener, desto beliebter.

Verzeichnete die höchsten Zuwächse: BMW 507 Roadster 

 

Fundierte Kenntnisse notwendig

Hat mein sein Wunschmodell endlich gefunden, sollte die Liebe nicht dennoch ganz blind machen. Denn beim Oldtimerkauf sind fundierte Kenntnisse notwendig, um nicht plötzlich vor einem unbezahlbaren Restaurierungsprojekt zu stehen, der einen in den Ruin treiben kann. Hat man diese Kenntnisse nicht, ist dringend anzuraten, sich von einem Kenner beraten zu lassen. Schließlich geht es hier nicht nur um ein rationales Investment, sondern meist um ein emotionales Produkt.

Neben erfahrenen Experten (http://www.derautokoenig.at) helfen hier auch oft Werkstätten, (http://www.moto-clemens.at) die sich mit Oldtimern befassen.

Mit einem Old-, oder Youngtimer besitzt man dann einen Sachwert, den man täglich begreifen, riechen und „erfahren“ kann – und der ziemlich sicher weiter an Wert gewinnen wird.