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Der neue Jeep Compass-modern und unverkennbar
Markenzeichen sieben Schlitze im Kühlergrill
Hochwertige Materialien dominieren im Innenraum

Compass für alle Richtungen

Der neue Jeep Compass vereint hervorragende Geländefähigkeiten mit ausgezeichneter Fahrdynamik und unverkennbaren Jeep-Design. Wir waren mit dem 140 PS-Diesel im tiefwinterlichen Kühtai unterwegs.

18.12.2017 von Bruno König

Beeindruckende 4x4 Fähigkeiten und unverkennbares Design- ein Jeep eben

Als ich noch ein kleiner Bub war, las ich in der Werbung immer den Slogan: „Nur ein Jeep ist ein Jeep“. Diesen Spruch verwendet Jeep zwar schon lange nicht mehr, trotzdem trifft er noch heute auf die aktuellen Modelle zu.

So wie auf den brandneuen Compass, mit dem wir vergangene Woche Richtung Kühtai unterwegs waren. Tief verschneit, eisige Temperaturen und mit echten Schneefahrbahnen präsentierte sich Tirols höchst gelegener Wintersport-Weltcup-Ort. Unterwegs waren wir mit dem 140 PS Turbodiesel Compass im- zum Schnee- kontrastreichen „Laser-Blue“ und moderner 9-Gang-Automatik. Was beim einsteigen in den neuen Compass sofort auffällt, ist die hohe Qualität der Materialien im Innenraum. Viel weicher Kunststoff, feines Leder auf den Sitzen und ein vollfarbiges Display in unserem Test-Jeep. Dazu kommen zahlreiche Anschlüsse für Ladefunktionen und Konnektivität. Auch der Wählschalter für das „Selec-Terrain-System findet sich gut erreichbar in der Mittelkonsole. Damit können fünf unterschiedliche Fahrprogramme für nahezu jeden Untergrund angewählt werden. Bei unserer Ausfahrt ins winterliche Kühtai, reichte das Automatik- und Schneeprogramm allerdings aus.

Der moderne Allradantrieb kann bis zu 100 Prozent des verfügbaren Drehmoments an ein einziges Rad leiten, wenns nötig wird. Das Verteilergetriebe wechselt bei jeder Geschwindigkeit automatisch und bedarfsgerecht zwischen Vorder- und 4×4-Antrieb. Das spürt man auf der schneebedeckten Fahrbahn besonders gut. Stets sicher, souverän und spurtreu lässt sich der Compass bewegen. Nicht die kleinste Unsicherheit, auch auf den eisigen und besonders glatten Stellen. Enge Kurven umrundet der Jeep mit fühlbar mehr Drehmoment auf der Hinterachse, was zusätzlich Fahrspaß vermittelt. Das flinke Automatikgetriebe hält dabei stets den richtigen Gang parat und unterstützt den Fahrer auch beim bergabfahren, in dem der Gang beibehalten wird und so der Motor wirksam mitbremst.

Modernes und unverkennbares Design

Jeep hat es geschafft, dem Compass ein zeitgerechtes und modernes Kleid überzuziehen, die Unverwechselbarkeit der Marke jedoch gut beizuhalten. Wie alle Jeep-Modelle kommt auch der neue Compass mit den typischen sieben Lüftungsschlitzen im Kühlergrill und den trapezförmigen Radhäusern daher. Muskulöse Kotflügel und eine dynamische Dachlinie, erinnern optisch an seinen Bruder Grand Cherokee. Auf Wunsch kann das Dach in schwarz bestellt werden, was noch mehr Sportlichkeit und Premium vermittelt.

Premium ist im Compass mittlerweile auch das herausragende Fahrwerk. Es filtert gekonnt Unebenheiten aus und bleibt auch in Sachen Komfort nichts schuldig. Zusätzlich passt es sich an die Fahrgegebenheiten an. Genauso aufwändig wurde in Sachen Geräuschdämmung gearbeitet: Viel weniger Fahrgeräusche als früher, dringen nun bis zu den Insassen vor. Auch dass steigert das Premiumgefühl.

Neben dem 140 PS Diesel in unserem Testauto bietet Jeep noch zwei weitere Dieselantriebe mit 120- und 170 PS, sowie zwei Benziner mit 140- und 170 PS an. Der Einstiegspreis liegt bei moderaten 26.890.- Euro. Damit fährt man einen Jeep wie früher, aber auch ein modernes Auto von morgen.